BLOG 015 Leuchtturmwärter? Chillen? Good Bye La Romana
-
Redaktion OD -
July 10, 2025 at 11:10 AM -
330 Views
Heute endet die Reise, wo sie vor 14 Tagen begann. In La Romana in der Dominikanischen Republik. Abreise heißt in einer fernen Destination immer Stress. Kabine verlassen, Einchecken für den Flug, der lange Flug über die Nacht, und letztendlich die berühmten letzten Kilometer völlig übermüdet nach Hause kommen. Wir schenken uns diesen Stress aber größtenteils. Wir chillen lieber in der Poolanlage des Kreuzfahrtterminals, auch an Board lassen wir uns es gut gehen. Aber wieso?
Das ist ganz einfach! Wir haben für den Abreisetag eine Tageskabine gebucht, und dürfen damit unsere Kabine länger als gewohnt nutzen. Können uns dort zurückziehen, vor Abreise nochmal frisch machen, und alles was an Gepäck für die Heimreise nötig ist entspannt in der Kabine lagern.
Nichts desto trotz gehen wir nach dem Frühstück zum Hafenterminal holen unsere Koffer, um diese dann für den Flug aufzugeben und unsere Boardkarte entgegen zu nehmen. Wir kaufen Souvenirs und streifen noch etwas über die Anlage. Dann ist da noch der rot-weiß gestreifte Leuchtturm, den wollte ich schon am Anreisetag ins Visier nehmen. Das habe ich damals aufgrund der Müdigkeit auf den letzten Tag der Reise verschoben. Nun stehe ich vor dem Turm. Ich zahle die fünf Dollar Eintritt und stapfe die Treppen nach oben auf die Aussichtsebene. Von hier hat man einen schönen Blick auf sein dort liegendes Kreuzfahrtschiff, Meer, den Pool und das Terminalgelände. Während ich meine Blick so schleifen lassen, stell ich mir vor auf diesem Turm Leuchtturmwärter zu sein. Bei dem traumhaften Wetter und dem Blick verständlich.
Nach ausgiebigem Sonnenbaden und Cocktails, dem letzten Mittagessen an Board hieß es „Time to say Good Bye“. Zur Kabine, zum Schiff und letztendlich auch zu La Romana. Mit dem Bus ging zurück zum kleinen und gemütlichen Flughafen in der Dominikanischen Republik. Für alle die das erste Mal dort Abreisen sei gesagt, hier wird genau geschaut. Man muss immer seine Schuhe ausziehen, stichprobenartig wird auch genauer ins Reisegepäck geschaut oder Drogentests gemacht.
Danach sitzt man im Abfluggate des Airports und wartet auf seine Heimreise mit seinem Flugzeug. Die Condor Maschine, eine A330neo, bringt uns aus der untergehenden Abendsonne in die Nacht. Mit teilweise länger anhaltenden Turbulenzen geht es zurück nach Frankfurt. Diese waren in diesem Flugzeug aber gut zu ertragen, an Schlaf war aber dennoch nur bedingt zu denken. Am frühen Morgen des Folgetages kommen wir in Frankfurt an, sogar eine knappe halbe Stunde eher als geplant. Von dort aus geht es auf die letzte Etappe der Reise und endet wie sie begann. Mit der Zugfahrt zur Home Base.
Diese VLOG & BLOG-Reihe endet hier an dieser Stelle. Wie weiter geht? Bleibt bei uns und folgt uns bei weiteren Abenteuern.
Wer noch ein paar mehr Eindrücke haben will, schaut einfach unser Video zur Abreise auf YouTube. Liken, teilen und abonnieren bitte nicht vergessen.
HINWEIS zum Video: Aus lizenzrechtlichen Gründen sind einige Tonpassagen mit anderer Musik ersetzt worden. Einzelne Personen wurden auf Wunsch verpixelt.
Hier geht es zum Video: